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Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die Nutzung von venquire - Einkaufssoftware

Christian Niehoff (venquire)
Marienhook 28
48691 Vreden
Deutschland

E-Mail: info@venquire.de
Telefon: +49 (0)170 – 1130259
USt-IdNr.: DE417762935

Stand: Oktober 2025

§ 1 GELTUNGSBEREICH

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der webbasierten Software "venquire" (nachfolgend "Software" oder "Dienst") zwischen Christian Niehoff (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Kunde" oder "Nutzer").

(2) venquire ist eine Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung zur Verwaltung von Lieferanten, Erstellung von Preisanfragen für Transporte und Einkäufe sowie zum Vergleich eingehender Angebote.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(4) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB.

§ 2 VERTRAGSSCHLUSS

(1) Die Präsentation der Software auf der Website www.venquire.de stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab durch:

(3) Der Anbieter nimmt das Angebot durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Freischaltung des Kundenkontos an. Mit der Annahme kommt der Vertrag zustande.

(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss per E-Mail zugesandt.

§ 3 LEISTUNGSUMFANG

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software venquire als webbasierte Anwendung (SaaS) zur Verfügung. Die Software ermöglicht:

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der gewählten Tarifstufe und wird in der Leistungsbeschreibung auf der Website bzw. im Angebot dargestellt.

(3) Der Zugriff auf die Software erfolgt über einen Internet-Browser. Eine lokale Installation ist nicht erforderlich.

(4) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software am Übergabepunkt (Routerausgang des Rechenzentrums). Der Kunde ist für die Internetverbindung und die erforderliche Hard- und Software selbst verantwortlich.

§ 4 VERFÜGBARKEIT

(1) Der Anbieter ist bemüht, die Software mit einer Verfügbarkeit von 99% im Jahresmittel bereitzustellen. Hiervon ausgenommen sind Wartungsarbeiten und Zeiten, in denen die Software aufgrund von Umständen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen, nicht erreichbar ist.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden mindestens 3 Werktage im Voraus angekündigt und nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Mo-Fr, 8-18 Uhr) durchgeführt.

(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Software zur Durchführung notwendiger Wartungs- und Reparaturarbeiten vorübergehend außer Betrieb zu nehmen.

§ 5 PFLICHTEN DES ANBIETERS

(1) Der Anbieter verpflichtet sich:

(2) Der Anbieter gewährleistet die Datensicherheit durch:

(3) Support erfolgt per E-Mail an info@venquire.de. Der Anbieter bemüht sich um eine Bearbeitungszeit von maximal 2 Werktagen.

§ 6 PFLICHTEN DES KUNDEN

(1) Der Kunde verpflichtet sich:

(2) Der Kunde ist für die von ihm eingestellten Inhalte (Lieferantendaten, Anfragen, etc.) selbst verantwortlich und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei.

(3) Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter unverzüglich über erkannte Fehler oder Sicherheitslücken zu informieren.

(4) Der Kunde darf die Software nicht dekompilieren, disassemblieren oder durch Reverse Engineering analysieren.

§ 7 NUTZUNGSRECHTE

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Software ein.

(2) Alle Rechte an der Software, insbesondere Urheber- und Markenrechte, verbleiben beim Anbieter.

(3) Der Kunde darf die Software nur im vereinbarten Umfang nutzen und nicht an Dritte weitergeben oder zugänglich machen.

§ 8 VERGÜTUNG UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

(1) Die Vergütung richtet sich nach der gewählten Tarifstufe und ist der jeweils aktuellen Preisliste auf www.venquire.de zu entnehmen.

(2) Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus.

(4) Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung.

(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software zu sperren. Der Kunde bleibt zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

§ 9 VERTRAGSLAUFZEIT UND KÜNDIGUNG

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, mindestens jedoch für 12 Monate.

(2) Der Vertrag kann von beiden Parteien zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt werden. Die Kündigung muss spätestens 1 Monat vor Ende der Vertragslaufzeit erfolgen. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils weitere 12 Monate.

(3) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail ist ausreichend).

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor:

(5) Nach Beendigung des Vertrages hat der Kunde 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Danach werden alle Daten unwiderruflich gelöscht.

§ 10 DATENSCHUTZ

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

(2) Mit dem Kunden wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

(3) Nähere Informationen zum Datenschutz ergeben sich aus der Datenschutzerklärung unter www.venquire.de/datenschutz.

(4) Der Serverstandort befindet sich in Deutschland (Berlin). Eine Übermittlung in Drittländer findet nicht statt.

§ 11 GEWÄHRLEISTUNG UND MÄNGELHAFTUNG

(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Software die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweist und frei von Rechtsmängeln ist.

(2) Die Software wird in ihrer jeweils aktuellen Version bereitgestellt. Der Anbieter ist berechtigt, die Software zu aktualisieren und weiterzuentwickeln, sofern dies die Funktionalität nicht wesentlich beeinträchtigt.

(3) Bei Mängeln ist der Kunde verpflichtet, diese unverzüglich zu rügen und dem Anbieter die Möglichkeit zur Nacherfüllung zu geben.

(4) Der Anbieter hat das Recht, zweimal nachzubessern. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

(5) Für kostenlose Testversionen ist die Gewährleistung ausgeschlossen.

§ 12 HAFTUNG

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt:

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(4) Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 13 ÄNDERUNGEN DER AGB

(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage oder höchstrichterliche Rechtsprechung erforderlich ist oder wenn die Änderungen den Kunden nicht benachteiligen.

(2) Wesentliche Änderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.

(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerrufsfrist besonders hinweisen.

(4) Widerspricht der Kunde fristgerecht, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen.

§ 14 ÄNDERUNGEN DER VERGÜTUNG

(1) Der Anbieter behält sich vor, die Vergütung mit einer Frist von 3 Monaten zu erhöhen, wenn:

(2) Der Kunde wird über Preisänderungen mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informiert.

(3) Bei Preiserhöhungen von mehr als 10% hat der Kunde ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung.

§ 15 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

(1) Auf alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters (Vreden).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform (E-Mail ist ausreichend).